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Der Gebirgszug "Sierra de Cuera" verläuft parallel zur Küste und schiebt sich wie ein Riegel zwischen diese und die südlich davon gelegenen Picos de Europa. Oder anders ausgedrückt, es ist die erste Stufe vom Meer Richtung Picos. Die Nordseite von der Küste aus gesehen wirkt schroff und relativ baumlos, doch erreicht man einmal die erste Gebirgsstufe, so öffnen sich zahlreiche sehr liebliche Täler mit Weideflächen und herrlichen Buchen- und Eichenwäldern. Von hier oben genießt man geichermaßen Ausblicke auf die Küste und die Picos.
Innerhalb weniger Autominuten erreicht man von der Küste die Berge mit zahlreichen Wandermöglichkeiten. Auch eine Besteigung des höchsten Gipfels, Pico Turbina 1.315 m hoch, ist möglich. Auf der sanfter abfallenden Südseite liegen mehrere Dörfer und in zahlreichen Kalksteinhöhlen reift der berühmte Blauschimmelkäse "Queso de Cabrales". Die Einkommensquelle dieser Dörfer war traditionell die extensive Haltung von Weidevieh und neben den landschaftlichen Eindrücken zeugen architektonische und kulturelle Besonderheiten in den Dörfern noch heute von dieser engen Bindung.
Gänse- und Schmutzgeier sowie Steinadler überfliegen das Gebiet auf Ihren Nahrungsflügen, Alpenkrähen, Schwarzkehlchen sowie zahlreiche andere Singvogelarten beleben die Wälder, Wiesen und Felsregionen.
Die dem Meer zugewandte Flanke wird von zahlreichen Bächen entwässert in denen Fischotter und Wasseramsel leben. Durch das Fehlen einer Trockenzeit und dem vorherrschenden atlantischen Klima gedeihen in diesen bewaldeten und feuchten Tälern seltene Farne und Moose wie z. B. der ansonsten äußerst seltene Königsfarn oder die Hirschzunge.
Bildergalerie Mittelgebirge in Asturien
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© HJZ
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